Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica) ist ein klassisches Wintergemüse und zählt zu den ältesten Kohlarten Europas. Ursprünglich stammt er aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde bereits im antiken Griechenland kultiviert. Heute ist er besonders in Norddeutschland beliebt, wo er hauptsächlich in Deutschland angebaut wird.
Auch vor den ersten Frösten ist Grünkohl lecker – und nicht mehr bitter. Das wurde „herausgezüchtet“. Doch wie jedes andere Gemüse wird auch Grünkohl durch Frost leckerer, weil zum pflanzeneigenen Frostschutz Stärke in Zucker umgewandelt wird.
Essbare Teile: Blätter
Verarbeitung: Grünkohl kann gedünstet, gekocht, gebraten oder als Zutat in Eintöpfen, Smoothies und Aufläufen verwendet werden. Traditionell wird er mit Kartoffeln und herzhaften Beilagen serviert, gewinnt aber auch in der modernen Küche – etwa als „Kale Chips“ – immer mehr Beliebtheit. Junge Blätter sind auch roh ein Gedicht!
Tipp: wir jagen den Grünkohl einfach durch die Küchenmaschine. So, wie er ist. Mit Stielen. Das weitverbreitete „strippen“ muss unserer Ansicht gar nicht sein, nur die besonders dicken oder holzigen Stiele schneiden wir weg. Die sind aber selten, da wir den Grünkohl relativ jung ernten.
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Lagerung: Unser frisch geernteter Grünkohl hält sich im Kühlschrank gut eine Woche. Wer ihn länger aufbewahren möchte, kann ihn nach dem Blanchieren einfrieren.
Konservierung: Blanchieren und Einfrieren, Fermentieren
Nährwerte je 100 Gramm (roh):
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49 kcal
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0,9 g Fett
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4,3 g Eiweiß
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8,8 g Kohlenhydrate
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4,2 g Ballaststoffe
Grünkohl ist besonders reich an Vitamin C, Vitamin K, Beta-Carotin, Calcium und Eisen. Er enthält außerdem viele sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken und zur Stärkung des Immunsystems beitragen.



